AUSZEIT IM WALD - BLOGEINTRAG VON ARMIN MUTSCHLECHNER

Mit Kind und Kegel auf dem Nonsberg. Hier sagen sich Fuchs und Hase gute Nacht.

Ein heißer Sommer. In St. Felix am Deutschnonsberg lässt es sich abkühlen. Besonders die Nächte sind wohltuend. Mit meiner Familie habe ich dort drei Nächte verbracht. In einer besonderen Ferienanlage. Neu, wie aus dem Frühstücksei gezaubert präsentiert sich dasWaldchalet feliZitas.

Ganz aus Holz und naturbelassen besteht das Waldchalet aus sechs Häusern. Innen wie außen. Auf dem schnellen Blick alle gleich. Ein Traditionalist wird sie Bretterstöcke schimpfen. Es sind Kuben in unterschiedlichen Dimensionen in Massivbauweise ohne Leim. Jedes Häuschen hat einen Charakter, der unterschiedliche Zielgruppen ansprechen wird. Wir waren dort zum Probewohnen. Zwei Erwachsene und drei Kinder. Und gleich vorne weg, es waren Tage mit Erholgarantie.

Den Unternehmermut der Familie Passler gilt es zu loben. Der strukturschwache Nonsberg hätte solche Initiativen bitter nötig. Menschen wie die Passlers braucht das Land, denn Tourismus kann auch nachhaltig betrieben werden. Dies bereits in der Bauphase (März bis Mai 2015). Auf den Waldboden wurde beim Bau Rücksicht genommen. Keine Fundamente, sondern auf Stelzen wurden die Chalets gestellt. Wie auch die Wahl der Baumaterialien, oder die Qualität des Interieurs bis hin zu den Reinigungsprodukten die Verwendung finden. Im Hochpreis-Tourismus-S-Segment ist meist das Billigste gut genug, wenn quantitativ erweitert wird. Aber das ist eine andere Baustelle im Dachmarkengeplagten Land unterm Schlern.

Klar, auch im Waldchalet feliZitas muss die Rechnung aufgehen, mit einem Konzept das konventionellen Touristikern – mit Hang zur schnellen Marie - nur ein müdes Lächeln abbringen wird. Die Passlers möchten ein Urlaubsanbieter sein, welche mit Ressourcen nachhaltig haushaltet. Man findet kaum Plastik in der Ferienalge. Die Grünanlagen vor den Häusern ziert kein englischer Rasen, sondern der Waldboden soll sich wieder ausbreiten dürfen. Die Häuser sind themenbezogen ansprechend funktional eingerichtet, und bieten teils auch den Luxus einer Strahlensauna. Bei den Ausstattungen der Nasszellen hat man nicht gekleckert. Hier gönnt man sich gerne ein Bad mit Kräutern.

Für uns war es eine besondere Erfahrung, in einem neu eröffneten Tourismusbetrieb, die vom Betreiber vorgesehene Mindestaufenthaltsdauer von drei Tagen verbringen zu dürfen. Die Kinder konnten in der Anlage sich austoben, und wir saßen auf der Hausterrasse und genossen Langeweile. Ob Familie oder in trauter Zweisamkeit. Für jeden gibt es das passende Haus mit einer Belegung von zwei bis maximal acht Betten, auf bis zu 67 m².

Wer sich zurückziehen will, oder in einer Kleingruppe einen Spielabend verbringen möchte, kann dies – im für unsere Breiten einzigartigem –  feliZitas Gemeinschafts-Rundzelt machen. Es ist eine original mongolische Festtags-Jurte mit 7,5m Durchmesser.

Kulturell und landschaftlich hat der Deutschnonsberg einen besonderen Reiz. Es herrscht über weite Strecken tote Hose. Was gut für die Erholung eines Urlaubs ist. Der Felixerweiher ist nicht weit entfernt. Bei unseren Wanderungen sind wir auf keinen Bären gestoßen. Dafür ist aber am Felixer Wasserfall für Adrenalin gesorgt, die Bunker am nahen Gampenpass ein Erlebnis und das Trentiner Nonstal breitet sich unter St. Felix aus. Und nicht zu vergessen die Löwenzahlwochen. 

Fazit: Wir haben uns wohlgefühlt im Ambiente Waldchalet feliZitas. Danke für die Gastfreundschaft. Ausgespannt und erholt. So sollte/kann Urlaub sei. Toll!


Danke ARMIN MUTSCHLECHNER für diese so ausdrucksvollen Rückmeldungen! Es war schön, Dich und Deine Familie in FELIZITAS zu haben.

zu Armins Post @ARMINPOST    

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